Gemeinde A-Z
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| Begriff |
Definition |
| Abendmahl |
Beim Abendmahl teilen wir miteinander das Brot und den Kelch. Dabei erinnern wir uns daran, dass Jesus für uns seinen Leib und sein Blut hingegeben hat, wofür Brot und Wein als Zeichen stehen. Wir glauben, dass Jesus gegenwärtig ist in den Zeichen von Brot und Wein und dass er uns bei der Feier des Abendmahls begegnet.
In unseren Gemeinden feiern wir das Abendmahl in der Regel einmal im Monat. Bei uns sind auch die Kinder mit zum Abendmahl eingeladen; die Eltern bereiten sie auf die Teilnahme am Abendmahl vor bzw. im Kindergottesdienst werden die Kinder von Zeit zu Zeit mit dem Abendmahl vertraut gemacht.
In Altenburg wird das Abendmahl mit dem Gemeinschaftskelch gefeiert, in Eifa mit vielen kleinen Einzelkelchen. Beim Konfirmationsgottesdienst, Jubiläumskonfirmation, Karfreitag sowie am Buß- und Bettag wird das Abendmahl mit Traubensaft statt mit Wein gefeiert.
Wer krank ist oder aus anderem Grund nicht zur Kirche kommen kann, kann das Hausabendmahl in Anspruch nehmen. Der Pfarrer kommt dann ins Haus, und das Abendmahl wird in einer kleinen Feier gereicht, zu der auch gerne die Familie und die Nachbarn und Bekannten eingeladen werden.
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| Beerdigung |
Die würdevolle kirchliche Bestattung ist der letzte Dienst, den wir unseren Verstorbenen erweisen können. Als Christen sind wir überzeugt, dass nicht der Tod, sondern der auferstandene Jesus Christus das letzte Wort über unserem Leben spricht. Er ist die Kraft und die Hoffnung, die uns an den Gräbern unserer Lieben trotz aller Trauer hält.
Wenn Sie es wünschen, wird der Pfarrer eine Aussegnung am Sterbebett halten, damit Sie sich von Ihrem Toten verabschieden können, bevor dieser das Haus für immer verlässt. Eine Aussegnung ist in der Regel auch in den Räumen des Bestattungsunternehmens möglich bzw. auch im Krankenhaus oder Pflegeheim.
Selbstverständlich können Sie auch das Angebot der Seelsorge als Trauernder immer in Anspruch nehmen.
In Absprache mit dem Bestattungsunternehmen wird der Pfarrer mit Ihnen einen Termin für die Trauerfeier verabreden. In einem Trauergespräch mit dem Pfarrer werden dann der Ablauf der Trauerfeier sowie Ihre persönlichen Wünsche und Bedürfnisse im Blick auf die Trauerfeier besprochen; es werden ggf. Lieder ausgewählt und ein Bibelvers, der dem Verstorbenen zur Trauerfeier gewidmet wird. Auch organisatorische Dinge werden geklärt.
Am Sonntag nach der Trauerfeier wird im Gottesdienst für den Verstorbenen und die Trauerfamilie gebetet. Zu diesem Gottesdienst sind die Angehörigen besonders eingeladen.
Am Toten- und Ewigkeitssonntag gedenkt die Gemeinde im Gottesdienst aller im zurückliegenden Kirchenjahr verstorbenen Gemeindeglieder. Auch hierzu werden die Angehörigen eingeladen.
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| Konfirmation |
Jeweils im Frühjahr laden wir alle Jugendlichen aus unserer Gemeinde, die dann in der Regel das 7. Schuljahr besuchen, zur Anmeldung für den Konfirmandenunterricht ein.
Die Konfirmationen finden immer an den beiden Sonntagen vor Pfingsten statt; in den "geraden" Jahren (2010,2012,...) zuerst in Altenburg, dann in Eifa - in den "ungeraden" Jahren (2009,2011,...) zuerst in Eifa, dann in Altenburg. Der Vorstellungsgottesdienst, bei dem die KonfirmandInnen der Gemeinde präsentieren, was sie gelernt haben, findet jeweils 3 Wochen vor Pfingsten statt.
Der Konfirmandenunterricht findet (außer in den Ferien) am Dienstagnachmittag statt (90 min). Im Lauf eines Jahres werden die wichtigsten Themen des christlichen Glaubens erarbeitet. Außerdem besuchen die "Konfis" jeden Monat mindestens drei Mal den Gottesdienst oder Kindergottesdienst und übernehmen kleinere Aufgaben in der Gemeinde (z. B. Sammlungen, Mithilfe im Gottesdienst, Mitgestaltung von Gottesdiensten, Kreuzträger bei Beerdigungen).
Wer noch nicht getauft ist, kann sich während der Konfirmandenzeit zur Taufe entschließen und im Konfirmationsgottesdienst oder davor getauft werden.
Nähere Informationen finden Sie hier.
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| Taufe |
Durch die Taufe werden Menschen in die Gemeinde Jesu aufgenommen. Sie ist das Zeichen dafür, dass Gott alles abwäscht, was uns von ihm trennt bzw. jemals trennen könnte.
In unseren Gemeinden können sowohl Kleinkinder bzw. Säuglinge getauft werden ("Unmündigentaufe") als auch Jugendliche und Erwachsene ("Erwachsenentaufe"). Wer als Erwachsener getauft werden möchte, wird zuvor einen Taufunterricht, zum Beispiel in Form eines Glaubenskurses, erhalten; der genaue Ablauf wird mit dem Pfarrer vorab besprochen. Jugendliche können sich zum Beispiel im Rahmen des Konfirmationsgottesdienstes taufen lassen; der vorangehende Konfirmandenunterricht ist dann ihr "Taufunterricht".
Wenn eine Kindstaufe ansteht, sollten Sie spätestens vier Wochen vor dem Wunschtermin mit dem Pfarrer den Tauftermin absprechen. Die Taufen finden immer im Hauptgottesdienst sonntags statt. (Ausnahme: Taufe im Rahmen einer kirchlichen Trauung). Der Pfarrer wird mit Ihnen ein Taufgespräch verabreden, bei dem alle Einzelheiten besprochen werden.
Zur Vorbereitung des Taufgesprächs können Sie für Ihr Kind bereits einen Taufspruch aus der Bibel auswählen. Anregungen dafür finden Sie auf unserer Homepage hier oder auch unter www.taufspruch.de.
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